Die auf Eventmanagement-Software spezialisierte Connfair GmbH steht überraschend vor der Insolvenz. Trotz guter Geschäfte und Wachstum muss das Unternehmen nun 335.000 Euro an Corona-Hilfen an das Land Hessen zurückzahlen. Diese Summe war während der Pandemie als Unterstützung bewilligt worden, um die massiven Umsatzeinbußen in der damals brachliegenden Veranstaltungsbranche abzufedern. Das Regierungspräsidium Gießen hat die Hilfen rückwirkend abgelehnt und fordert nun die Rückzahlung.
Der YouTuber David Millette hat eine Klage gegen Nvidia eingereicht, da das Unternehmen angeblich seine Videos ohne Erlaubnis für das Training der KI-Software „Cosmos“ verwendet hat. Millette wirft Nvidia unfaire und unethische Geschäftspraktiken vor und strebt eine Sammelklage an. Dies ist die zweite Klage von Millette, nachdem er zuvor gegen OpenAI aus ähnlichen Gründen vorgegangen war. Nvidia betont, dass es im Einklang mit dem Gesetz handelt und transformative Werke fördert.
Waymo hat ein Softwareupdate für seine Robotertaxis in San Francisco veröffentlicht, um ein Problem zu beheben, das zu nächtlichen Hupkonzerten führte. Die Autos, die in einem Parkplatz im Stadtteil South of Market parken, lösten beim Rückwärtsfahren automatisch ihre Hupen aus, was zu erheblicher Lärmbelästigung führte. Das Update sorgt nun dafür, dass die Fahrzeuge in diesen Situationen stumm bleiben, was zu einer deutlichen Verbesserung der Nachtruhe für die Anwohner führt.
Das Berliner Startup Solytic, bekannt für seine hardwareunabhängige Software zur Steuerung von Solaranlagen, ist zahlungsunfähig. Solytic wurde 2017 von Steffen Mangold, Johannes Burgard, Johannes Dahl und Konrad Perényi gegründet und konnte seitdem Investitionen in Höhe von rund 8 Millionen Euro einwerben. Zu den Investoren gehören Energieunternehmen wie Vattenfall, EWE und SpeedUp Energy Innovation. Die Gesamtkosten für den Aufbau des Startups sollen sich bis Ende 2023 auf rund 8,4 Millionen Euro belaufen haben.
CrowdStrike hat die Verantwortung für den IT-Ausfall von Delta Air Lines zurückgewiesen und betont, dass die Fluggesellschaft wiederholte Hilfsangebote abgelehnt habe. Der Ausfall, der Delta 500 Millionen US-Dollar kostete, wurde durch ein fehlerhaftes Software-Update verursacht. CrowdStrike behauptet, dass Deltas eigene IT-Probleme zu den anhaltenden Störungen beigetragen haben. Trotz dieser Aussagen hat Delta rechtliche Schritte gegen CrowdStrike und Microsoft eingeleitet, um Schadensersatz zu fordern.
SAP plant, bis zu 10.000 Stellen abzubauen, statt der ursprünglich geplanten 8.000. Der Softwarekonzern gab an, dass bereits im zweiten Quartal fast 3.000 Arbeitsplätze abgebaut wurden. Trotz des Stellenabbaus verzeichnete SAP ein starkes Quartalsergebnis mit einem um 33 Prozent gesteigerten operativen Gewinn und einem Umsatzanstieg von 10 Prozent, hauptsächlich durch das wachsende Cloudgeschäft.
Das Wiener Startup pemundo hat eine modulare HR-Software entwickelt, die tief in Microsoft SharePoint integriert ist. Mit einem mittleren sechsstelligen Investment plant pemundo die Markteinführung und Weiterentwicklung ihrer Lösungen. Das Gründerteam bringt 30 Jahre HR-Erfahrung mit und bietet flexible, sichere Lösungen für Unternehmen. pemundo positioniert sich als Anbieter von Best Practice Modulen, die an spezifische Unternehmensanforderungen angepasst werden können, und nutzt ausschließlich die Microsoft 365-Umgebung für maximale Datensicherheit.