Ein Start-up aus Mannheim entwickelt eine Methode, um aus Abwasser Treibstoff zu gewinnen. Diese innovative Technologie könnte zur Förderung einer nachhaltigeren Schifffahrt beitragen, berichtet die dpa.
Space-Ship, ein Münchener Technologieunternehmen, nutzt weltraumgestützte Daten und KI, um maritime Herausforderungen wie Dekarbonisierung und Klimawandel zu adressieren. CEO Syed Miftah Zeya betont die interdisziplinäre Expertise des Teams und plant eine internationale Expansion, um innovative Lösungen weltweit zu etablieren.
Drift Energy, ein in Bath ansässiges Startup, das grüne Energie auf See mit Hightech-Segelbooten erzeugen will, hat 4,65 Millionen Pfund in einer Seed-Finanzierungsrunde unter der Leitung von Octopus Ventures und Blue Action Accelerator gesammelt. Die Mittel werden verwendet, um das Schiffdesignprogramm zu stärken, das Team auszubauen und neue Partner zu gewinnen. Das Unternehmen plant, mit einer Flotte leistungsstarker Segelboote grünen Wasserstoff auf hoher See zu produzieren.
ETF Partners hat seinen vierten Fonds mit 285 Millionen Euro geschlossen. Dieser Fonds investiert 5-10 Millionen Euro in digitale Unternehmen, die sich auf den Klimawandel konzentrieren, insbesondere in den Bereichen Software und digitale Lösungen für schwer zu dekarbonisierende Sektoren wie Stahl- und Betonherstellung sowie Schifffahrt. Zu den Investoren gehören der Europäische Investitionsfonds, die British Business Bank und die Hellenic Development Bank of Investments. Zu den Portfoliounternehmen zählen Modern Milkman, Dexter Energy und Open Cosmos.
Unseenlabs, ein französisches SpaceTech, hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 85 Millionen Euro aufgebracht, um seine Satellitenkonstellation zu erweitern und seine Präsenz in Nordamerika und Asien auszubauen. Die Finanzierungsrunde, eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital, wurde von den französischen Investoren Supernova Invest, ISALT und UNEXO angeführt, mit Beteiligung aller bisherigen Investoren und der öffentlichen Bank Bpifrance. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat Unseenlabs insgesamt 120 Millionen Euro an Finanzmitteln eingeworben. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, illegale Schiffe weltweit aufzuspüren und zu verfolgen, selbst wenn sie ihre Ortungssysteme wie AIS deaktivieren. Diese Finanzierung ist als “Beschleunigungsrunde” für das Unternehmen gedacht, das plant, bis 2025 weitere 10 Satelliten zu starten, um die Präzision seiner Technologie zu verbessern und seine Marktpräsenz zu erweitern.
Das steirische Startup Seasy, das Segler über eine App mit Häfen verbindet, hat seine Seed-Finanzierungsrunde um einen sechsstelligen Betrag erweitert. Nach einem starken Wachstum im Jahr 2023, mit einem Anstieg des Buchungsvolumens um etwa 200 Prozent, zielt das Unternehmen darauf ab, seine Position im Kernmarkt Kroatien zu stärken und 2024 in Italien profitabel zu werden. Seasy hat auch strategische Partnerschaften mit dem Österreichischen Segelverband (ÖSV) und Yacht-Pool Insurance Services geschlossen. Zudem führt Seasy einen neuen Premium-Service namens “Seasy Plus” ein, der im zweiten Quartal 2024 starten soll. Dieser Service bietet erweiterte Dienstleistungen wie Concierge-Services, exklusive Rabatte und bevorzugten Zugang zu Funktionen wie Marine Traffic und Live-Wetterdaten.
Der chinesische Technologiekonzern BYD hat eine neue Initiative gestartet, um seine Elektrofahrzeuge nach Europa zu liefern. Mit dem Einsatz eigener Frachtschiffe überwindet BYD Transportengpässe und stärkt seine Präsenz auf dem europäischen Markt. Das erste Schiff, die BYD Explorer No.1, gehört zur Reederei Zodiac Maritime und hat kürzlich mit einer Ladung von 5.449 Elektroautos Europa angesteuert. Das Schiff, das eine Kapazität von 7.000 Autos hat, ist Teil von BYDs Strategie, seine globale Reichweite zu erweitern. Weitere Schiffe sollen in den nächsten zwei Jahren zur Flotte hinzugefügt werden. Die BYD Explorer No.1, der erste Ro-Ro-Autotransporter von BYD, ist 199,9 Meter lang und 38 Meter breit, mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 19 Knoten.